Aufgaben & Erfolge

Ziel der Peter-Escher-Stiftung für krebskranke Kinder ist die Förderung der Forschung und Behandlung auf dem Gebiet der Kinderkrebsheilkunde (pädiatrische Onkologie).

Krebs muss bei jedem Kind heilbar werden!
Wie auf allen anderen Gebieten der Heilkunde unterscheidet sich auch bei den vielen verschiedenen bekannten Formen des Krebs die Behandlungsweise erwachsener Patienten oft erheblich von den Anforderungen, die an die Behandlung von Kindern und Jugendlichen gestellt werden müssen. In Deutschland wird jährlich bei ca. 400.000 Erwachsenen Krebs neu diagnostiziert. Im gleichen Zeitraum erkranken ca. 2.000 (!) Kinder neu. Die Forschung ist im wesentlichen auf die Bedürfnisse der erwachsenen Patienten ausgerichtet. Dies wird um so deutlicher, wenn man weiß, dass nur ein Bruchteil der bei Kindern eingesetzten Medikamente für diese Altersgruppe zugelassen sind! Insbesondere wird zur Forschung neben Know-how, welches in Halle mit der auf dem Gebiet der Kinderkrebs-Heilkunde und Forschung renommierten Universitäts-Kinderklinik vorhanden ist, Geld benötigt.

Wir sind fest davon überzeugt, dass wir auf einem guten Weg sind!
Um diesen Weg weiter erfolgreich gehen zu können, braucht es noch viele helfende Hände, viel Engagement und materielle Unterstützung. Weshalb die Form einer Stiftung? Stiftungen - und das macht ihre Besonderheit und ihren Vorzug aus - sind auf Dauer angelegt und auf den Erhalt ihres Kapitalstocks (Grundstockvermögen) verpflichtet. Auf diese Weise lassen sich über unsere Generation hinaus bleibende Ziele verfolgen.

Erfolge
Die Peter-Escher-Stiftung für krebskranke Kinder hat in den vergangenen Jahren durch Ihren Einsatz wesentlich zum Aufbau der Internationalen Studienzentrale Hodgkin Lymphom im Kindes- und Jugendalter an der Universitätsklinik Leipzig beigetragen. U.a. wurde ein Röntgendigitalisierer angeschafft. Zudem wurden die Personalkosten zum Aufbau der Europäischen Datenbank finanziert. Für die Zukunft braucht die Studienzentrale weiter unserer Unterstützung. Aber auch der Bedarf der Patienten nach Information über ihre Krankheit ist groß. Deshalb möchten wir in naher Zukunft ein Patientenforum zum Thema Lymphdrüsenkrebs im Kindes- und Jugendalter ausrichten. Dazu wird die Stiftung auch künftig dieses Kooperationsprojekt zwischen den Universitäten Halle und Leipzig fördern.

Nach der aktuellen Gesetzgebung sind die Kosten der Kassen gedeckelt. Wenn also eine Behandlung teurer wird, schießen sie nicht nach, und umgedreht genauso: Wenn eine Behandlung weniger kostet, sparen die Kassen nichts ein. Zudem ist für die fallübergreifende Qualitätssicherung nichts kalkuliert. Rein wirtschaftlich kann man also hier nicht argumentieren. Es sei denn, man rechnet die Spätfolgen – also vor allem die Unfruchtbarkeit der Männer und die Entstehen von nochmaligen Krebserkrankungen – in Heller und Pfennig um. Aus Spendenmittel werden unter anderem mit finanziert: die Personalkosten für die Referenzleistungen – in der Radiologie, der Nuklearmedizin und der Strahlentherapie, das Datenmanagement, die Biometrie und die Koordination der Kinderärzte, die Sachkosten für den Versand von Röntgenbildern und Briefen, das Büromaterial, die Kosten für Studienkommissionssitzungen und vieles mehr.
Das wird zu 65 Prozent mit den 1,9 Millionen der Deutschen Krebshilfe gedeckt.
35 Prozent davon müssen allerdings durch Spenden wie die von der Peter-Escher-Stiftung gesammelt werden.
Im Extremfall müssen wir die Studien auslaufen lassen und die Kinder weiterhin nach dem wissenschaftlichen Stand von vor zehn Jahren behandelt werden.
Die Studienzentrale, und die sammelt ja die Patientendaten für die Datenbank des Koordinierungszentrums, lebt ausschließlich von Spendengeldern. Ohne die Peter-Escher-Stiftung wäre deren Aufbau nicht möglich gewesen.

Deshalb hoffen wir weiter auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung.

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